Lagarta Lodge an der Pazifikküste von Costa Rica

24. Januar 2012 - Stefanie Lange

Die Lagarta Lodge ist ein kleines, familiäres Hotel unter Schweizer Leitung mit viel Ambiente. Es liegt auf einem Felsen hoch über dem Pazifik mit einem großartigen Blick auf die Strände, die Flussmündung und das 35 Hektar große, hoteleigene Naturschutzgebiet. Zum Sandstrand von Pelada sind es rund 15 Minuten zu Fuß. Die Lodge ist terrassenförmig angelegt und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Es gibt ein beliebtes Restaurant, eine Sunset Bar und ein von Palmen gesäumtes Schwimmbad.

Der Eingang zum privaten Naturschutzgebiet mit Wanderwegen und Tierbeobachtungsmöglichkeiten befindet sich direkt beim Hotel. Weitere Ausflugsmöglichkeiten, die man zu Fuß erreicht: Vogelbeobachtungstour mit Elektroboot, Kajak und Reiten. Die Lodge verfügt über große Zimmer mit Dusche, WC, Deckenventilator, Balkon oder Terrasse, direkter oder seitlicher Meersicht. Die Standard Zimmer sind liebevoll eingerichtet und spiegeln das warme Ambiente der Lodge wieder. Es ist ein tropisches Paradies für Naturliebhaber, Ruhesuchende, Genießer, Fotografen und Gäste, die Costa Rica abseits der üblichen Touristenpfade entdecken wollen.

Preise gibt es bei uns auf Anfrage.

Vogelbeobachtungen in Costa Rica an der Playa Soley

23. Januar 2012 - Stephan Martens

Unsere naturkundliche Costa Rica Rundreise (Oropendola Reise) führte uns einmal mehr in eine der interessantesten Regionen dieses außergewöhnlichen Landes: Die Pazifikküste direkt an der Grenze Nicaraguas.

Hier trifft der ungewöhnlich artenreiche mittelamerikanische Trockenwald auf den Stillen Ozean. Nach einem perfekten Badetag am Ende einer rund 15 km ins Meer ragenden Halbinsel, genauer an der Playa Rajada, besuchten wir die Playa Soley. Eine ruhige halbrunde, rund 4 km lange Bucht mit schönem, aber grauen Sand und meist trübem Wasser. Aber im Gegensatz zur kristallklaren Playa Rajada waren wir hier ja auf der “Jagd ” nach Vögeln und Wildleben.

Zunächst wanderten wir einen Weg genau an der Trennlinie zweier Lebensräume: Zwischen Strand- Trockenhabitat bestehend aus Akazienarten, Tamarinden, Säulenkakteen und Pinguinbromelien sowie nur wenige Meter daneben dem Mangrovenwald mit Schwarzer und Roter Mangrove und seinem undurchdringlichen Gewirr aus Stelz- und Luftwurzeln. In den schlammigen Kanälen sichteten wir verschiede, teilweise ungewöhnlich farbenfrohe Krabben. Auch an Land und bis in den trockenen Teil des Waldes zogen sich die zahlreichen bis Kaninchenbau großen Wohnhöhlen der Landkrabben. Sie gehen in ihrem Leben nur noch für das Laichgeschäft ins Meer zurück.

Jetzt bei Niedrigwasser waren viele Vogelarten im Schlick auf Futtersuche und hier, an der Grenze dieser beider Lebensräume, beobachteten wir dann innerhalb unseres nur rund einstündigen Trips verschiedene Sittiche und Amazonen, Dohlengrackeln und Riefenschnabelanis, Langschwanzhäher und Karakara als Vertreter der Trockenzone und (um nur einige Beispielarten zu nennen) Weißen Ibis, Schmuckreiher, Silberreiher, Blaureiher, Grünreiher, drei Eisvogelarten, Jabirustörche, Schlangenhalsvogel und Kormoran, Brauner Pelikan, Seeschwalben und dann an dem flachen Meeresstrand also schon wieder raus aus den Mangroven noch die ganze Palette an Watvögeln wie Regenbrachvogel, Amerikanischer Austernfischer oder Strandläufer. Und hoch am Himmel gaukelten die Fregattvögel, welche sogar hier ganz in der Nähe auf der Isla Bolanos brüten. Unser Hauptaugenmerk galt dann nach dem Beobachtungsgang auf der Seeseite aber dem perfekten Sonnenuntergang!

Vulkan Turrialba in Costa Rica

18. Januar 2012 - Stefanie Lange

Seit mehr als zwei Jahren zeigt der Vulkan Turrialba, der sich etwa 65 km östlich von San José befindet, gesteigerte Aktivitäten. Dies zeigt sich hauptsächlich in Fumarolen und Gasausstößen.

Letztes Wochenende haben Aschewolken die lokalen Behörden dazu gebracht, den orangen Alarm um den Krater auszulösen. Der Nationalpark wurde vorerst geschlossen. Zwei Tage später hörten die Ascheausstöße wieder auf und der Vulkan kehrte zu seinem ursprünglichen “Verhalten” zurück.

Derzeit bleibt der Nationalpark aber noch geschlossen, auch wenn der Alarm wieder ausgesetzt wurde. Das Volcanic Observatory Institure von Costa Rica Ovsicori (www.ovsicori.una.ac.cr) behält den Vulkan Turrialba ständig im Auge und gibt umgehend neue Warnungen raus, sollte dies nötig werden.

Unsere Partner in Costa Rica schenken den Warnungen große Bedeutungen und wir halten Sie über den Stand auf dem Laufenden. Sollten Sie einen Besuch in den Nationalpark geplant haben, wird dieser derzeit nicht möglich sein, alle anderen Ausflüge können jedoch wie gewohnt stattfinden und es gibt keinen Grund zur Sorge.

Costa Rica Reise: Ameisen – Die Herren des Regenwaldes

18. Januar 2012 - Stephan Martens

In diesen Tagen bin ich wieder mit einer Gruppe in Costa Rica unterwegs. Im Rahmen unserer Oropendola  Costa Rica Reise besuchen wir ganz im Süden des Landes, an der Grenze zu Panama, das Mazanillo Tierschutzgebiet. Hier an der Karibik Costa Ricas fallen die vielen Ameisenarten im Tieflanddschungel besonders ins Auge und jedem Besucher wird klar: Die Ameisen sind die wahren Herrscher des Regenwaldes. Nicht etwa der Jaguar, der Tapir oder die vielen Vögel.

Mehrere Tausend Arten von Ameisen in Costa Rica

Die Ameisen kommen hier in mehreren Tausend Arten vor und machen 80 % der tierischen Biomasse aus. Auf dem kurzen Video sehen wir Blattschneiderameisen, die gerade einen blühenden Bittermandelbaum plündern. Mit diesem Pflanzenmaterial legen sie unterirdische, bis zu 10 m tiefe Gärten mit Pilzkulturen an. Von denen ernähren sie sich dann. In ihrem Bau herrschen ständig gleichmäßige 24 Grad und er wird von einem ausgeklügelten Belüftungssystem durchzogen. Die auf ihrem Jungfernflug vor vielen Jahren befruchtete Königin des eine Oberfläche von rund 100 qm einnehmenden Baues ist zu einer flügel- und beinlosen Eierlegemaschine geworden. Alle zwei Sekunden legt sie Eines! Je nach Art des Futters entwickeln sich aus diesen Eiern nun unfruchtbare verkümmerte Weibchen, oder auch fortpflanzungsfähige Tiere. Nämlich Drohnen oder Jungköniginnen. Die verkümmerten Weibchen dienen als Arbeiterinnen dem Staat.

Aufgaben der unterschiedlichen Ameisen

Es gibt Individuen für das Blattschneiden, für den Transport, für den Schutz des Transportes, für die gärtnerischen Arbeiten im Bau oder für die Aufzucht der Jungen.  Als einzelnes Individuum sind Ameisen wohl nicht sonderlich intelligent, aber als Staat funktionieren sie dermaßen perfekt, dass sie wohl selbst uns Menschen überlegen sind und uns auf der Erde sicher überleben werden. Auf unserer Costa Rica Reise kann man sie hautnah erleben.

Wintereinbruch im Altiplano von Nordchile

6. Januar 2012 - Stefanie Lange

Der Winter in Chiles Altiplano hat in der Wüste des nördlichen Hochlands begonnen. Dadurch wurden einige Passstraßen geschlossen aufgrund von Schneefällen und starkem Regen.

Einschränkungen nach / von San Pedro de Atacama:

  • Der Jama und der Sico Pass nach San Pedro de Salta ist geschlossen genauso wie die Hito Cajon Grenze nach Bolivien.
  • Der Ollagüe Pass ist offen und somit die Alternative, um über die Grenze nach Hito Cajon zu gelangen.
  • Die Ausflüge zum Salar de Tara wurde gestrichen.
  • Die El  Tatio Geysire können ausschließlich in einem Wagen mit Allradantrieb erreicht werden.
  • Das Rainbow Valley ist bis zum  Rio Grande geschlossen.

Einschränkungen im Altiplano:

  • Die Straße von Putre zum Codpa Valley, die durch die Dörfer Belén, Tignamar und Timar führt, ist für den Verkehr gesperrt.
  • Die Ausflüge in den Salar de Surire wurden gestrichen.
  • Der Chungara / Tambo Quemado Pass, der Putre mit La Paz / Bolivien verbindet, ist für den gesamten Verkehr geöffnet.
  • Der Colchane Pass, der Uyuni mit Colchane und Iquique verbindet, ist ebefalls für den gesamten Verkehr geöffnet.

Torres del Paine NP teilweise wieder geöffnet

5. Januar 2012 - Stefanie Lange

Der Nationalpark Torres del Paine wurde gestern, 04.01.2012, teilweise wieder für Besucher geöffnet. Die Feuerherde befinden sich momentan unter Kontrolle und zur zusätzlichen Sicherheit aller Touristen und des Parks selber werden Patrouillen entlang der Wanderwege eingesetzt.

Auf der Karte sehen Sie die vom Feuer verschonten Bereiche (grün) und die vom Feuer betroffenen Bereiche (gelb) markiert. (Karte von Fantastico Sur & Hostería Las Torres)

Vorerst wird lediglich der nördliche Bereich des Parkes mit den Eingängen an der Laguna Amarga und der Laguna Azul eröffnet.

Hier sind folgende Hauptattraktionen und Wege zugänglich:

  • Trekking Base Las Torres
  • Trekkings im Bereich zwischen Refugio Las Torres und Refugio Los Cuernos
  • Trekking Serón, am Dickson See und dem Sektor Perros

Außerdem sind folgende Hotels im und um den Park geöffnet:

  • Cerro Guido Lodge
  • Patagonia Camp
  • Hotel Las Torres Patagonia
  • Hotel Rio Serrano

Wir hoffen, dass sich die Lage weiter beruhigt und sich die Natur und Tierwelt beginnen kann, sich zu regenerieren.

Feedback – Oropendola Reise im November 2011

30. Dezember 2011 - Stephan Martens

Dagmar & Wolfgang - Vulkan Arenal

Liebes Team von napur tours!

Ich möchte die Zeit “zwischen den Jahren” nutzen, um Ihnen noch einmal DANKE zu sagen für die schönen Tage, die wir in Costa Rica verbringen konnten. Stefan Martens, unser Guide, bemühte sich mit viel Einfühlungsvermögen, uns die vielen Naturschönheiten des Landes zu vermitteln.Wir übernachteten in vielen verschiedenen Fincas, die alle ihren eigenen Charme hatten. Jede für sich war etwas Besonderes.

Karibikküste

Wir konnten viele Tiere entdecken und beobachten. Gyula, der Dschungelführer hatte uns sehr viel über den Regenwald erzählt und gezeigt. Diese Wanderung war sehr lehrreich und wir lernten, einen kleinen Blick für die vielen “unsichtbaren” Pflanzen und Tiere des Waldes zu bekommen. Da es dort auch giftige Tiere gibt, ist natürlich  Vorsicht geboten, aber bei einer Führung muß man nicht ängstlich sein.

Pazifikküste

Wir machten sehr interessante Wanderungen, auch am Strand und den Klippen entlang. Es gab viele Möglichkeiten, im Meer zu baden. Etwas besonderes war, daß wir in der Schildkrötenaufzuchtstation frisch geschlüpfte Schildkröten erleben konnten. Sie wurden gezählt, gewogen und wird durften dabei sein, als sie  das Meer entlassen wurden.
Die Mahlzeiten in den einheimischen Restaurants des Landes waren sehr lecker.

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Torres del Paine Nationalpark – Lage verschlechtert sich

30. Dezember 2011 - Stefanie Lange

Die Lage im Torres del Paine Nationalpark hat sich leider deutlich verschlechtert. Mittlerweil sind etwa 5.000 Hektar des Parkes innerhalb 6 verschiedener Brandherde betroffen. Das Feuer ist außer Kontrolle geraten, unter anderem aufgrund der starken Winde, und über Nacht wurde der Park komplett evakuiert. Die Touristen befinden sich in Unterkünften in der Region verteilt. Weder Übernachtungen im Nationalpark noch Ausflüge in den Park sind derzeit möglich.

Kunden, die ausschließlich für den Nationalpark Torres del Paine nach Südpatagonien reisen wollten, sollten umzubuchen, z.B. auf einen Besuch der Seenregion oder zur Carretera Austral.

Sobald es neue Informationen gibt, erfahren Sie es hier!

Feuer im Torres del Paine Nationalpark

29. Dezember 2011 - Stefanie Lange

Wir möchten Sie gerne auf dem neuesten Stand halten, was die Brände und Feuer im Torres del Paine Nationalpark betrifft.

Am Dienstag war ein Feuer im Torres del Paine Nationalpark ausgebrochem, welches sich schnell ausbreitete. Den aktuellen Informationen zufolge, die uns derzeit vorliegen, beschreiben ein Feuer zwischen dem Refugio Paine Grande und dem Refugio Grey.
Mittlerweile sind etwa 1.500 Hektar des Parks betroffen. Folgende Unterkünfte sind momentan nur eingeschränkt nutzbar oder geschlossen:

-    Refugio Lago Grey (evakuiert und nicht nutzbar)
-    Refugio Paine Grande/ehemaliges Refugio Pehoé (evakuiert und nicht nutzbar)
-    Hostería Lago Grey (vorsichtshalber evakuiert – die Reisenden wurden in Puerto Natales untergebracht)

Auch die Wanderwege des W-Treks sind betroffen oder nicht nutzbar, um den Löschmannschafften freie Arbeitswege zu garantieren.
Für morgen (30.12.11) sind in der Region neben leichten Regenschauern auch weiterhin starke Westwinde (um die 100 km/h) gemeldet. Auf der Karte sehen Sie die momentane Ausbreitung des Brandes.

Weder die Zufahrtsstraßen, Administrationsgebäude der Parkbehörde, noch die traditionellen touristischen Attraktionen, die während eines Tagesausfluges besucht werden, sind betroffen und der Nationalpark ist ohne weitere Einschränkung geöffnet.

Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden über die Feuer im Torres del Paine Nationalpark!

Brand im Torres del Paine Nationalpark

28. Dezember 2011 - Stefanie Lange

Gestern Abend brach ein Brand im Torres del Paine Nationalpark aus – in der Region zwischen dem Lago Grey und dem French Valley. Die CONAF (nationale Kooperation für den Erhalt der Wälder in Chile) und die Regierung arbeiten daran, den Brand zu kontrollieren und zu löschen.  Der Wanderweg zwischen dem Lago Paine Grande und dem Refugio Grey ist derzeit geschlossen. Brände gibt es ca. 5 km vom Refugio Grey entfernt sowie 10 km vom Refugio Paine Grande. Alle Reisenden, die derzeit im Nationalpark zu Besuch sind, wurden kontaktert und es geht ihnen gut.

Wir halten Sie auf dem Laufenden über neueste Entwicklungen.