Hallo Stephan!Freut mich, dass ihr auch gut wieder zu Hause angekommen seid, und ihr auch noch Spannendes im Norden erlebt habt.Für mich ist mit unserer Reise wirklich ein Traum in Erfüllung gegangen. Vielen Dank noch einmal für die gute Reiseleitung!Und wenn ich mirs genau überlege, es hat alles so gut geklappt, ich bin oft sehr angenehm überrascht worden, dass ich nichts auszusetzen habe. Vielleicht auf eine Sache hätte ich verzichten können: das birdwatching am frühen kalten Morgen beim Mirador de Quetzales. (Aber vielleicht hängt das auch ein bisschen damit zusammen, dass wir das Glück hatten, bei unserem Rundgang am Tag zuvor schon das Quetzal Pärchen zu beobachten!) Aber wirklich super fand ich unter anderem auch die Wanderung im Manzanillo Schutzgebiet mit Gyula.Jetzt bin ich natürlich damit beschäftigt, die vielen Fotos zu sortieren. Falls ich eine passable Diashow zusammen kriege, schicke ich euch eine CD.Vorerst einmal ein paar “Erinnerungsfotos”.Liebe Grüße an Anja und dich vonSiegi und Rolf
Archiv für die Kategorie „Costa Rica“
Kundenfeedback Costa Rica Rundreise: Oropendola im Januar 2012
18. Februar 2012 - Stephan MartensAras beobachten in Costa Rica
13. Februar 2012 - Stephan MartensBoca Tapada in Costa Rica: Paradies für Vogelbeobachter
Für zukünftige neue Rundreisen, oder auch um dann bald für diese noch recht unbekannte Region Costa Ricas erstklassige Adressen zur Naturbeobachtung bieten zu können, reiste ich nach dem Ende der Führung meiner letzten naturkundlichen Costa Rica Rundreise mit meiner Frau noch nach Boca Tapada. Wer dieses “Kaff” auf der Landkarte finden will, kann lange suchen. Besser orientiert man sich an Ciudad Quesada und zieht eine Linie nach Norden und stoppt 15 km vor der Grenze zu Nicaragua. Hier gibts noch grosse Tieflandregenwälder und ein länderübergreifendes Schutzgebiet ist im Aufbau. Es soll unter anderem ein biologischer Korridor zwischen dem Nationalpark Tortuguero, dem Lago de Nicaragua und dem Selva Verde entstehen. Nicht ganz einfach zu erreichen ist dieses Boca Tapada, denn ab der Ortschaft Pital sind es noch rund 32 km Naturstrasse (Touristikerformulierung für Schotterpiste:)). Den Zustand beschreibt man am besten mit der Fahrtdauer, rund 1,5 Stunden.
Als Beispiele für Vögel, die in dieser Region leben und auch ohne große Umstände oder an Überlebenstraining grenzende Wanderungen beobachtet werden können, möchte ich hier nur den Großen Grünen Ara, den Königsgeier oder den Mangrovenreiher nennen. Rote Aras in großen Schwärmen nur am Rande. Sie sind hier eine Selbstvertändlichkeit und kaum jemand dreht sich noch nach ihnen um.
Nur Natur würde hierher aber nur die Extremisten unter den (neudeutsch) Birdwatchern locken. Daher waren wir auf der Suche nach passenden Unterkünften z. B. zur “Nahrungsaufnahme” und mückensicheren Schlafstätte. Die fanden wir auch und ich möchte sie hier gerne kurz vorstellen:
1. Maquenque Lodge (www.maquenqueecolodge.com)
Eine einmalig schön gelegene Anlage direkt am Fluss San Carlos. Hochwertige und geschmackvoll eingerichtete Bungalows und ein Restaurantrancho. Dazwischen Lagunen mit allem Getier (siehe Video mit Rundblick über die Anlage). Eigene Wanderwege im Regenwald, eigene Boote und Kajaks und auch geführte Touren.
2. Laguna del Lagarto Lodge (www.lagarto-lodge-costa-rica.com)
Einige Kilometer weiter in leicht hügeligem Gelände und etwas vom grossen Rio entfernt mitten im Urwald. etwas einfachere Unterkünfte, aber dafür mit der wohl besten Beobachtungsterrasse Costa Ricas. Hier kann man bei einer Tasse Kaffe oder einem “Gerstensaft” tolle Naturbeobachtungen machen (siehe Video mit Arassarifamilie am Futterplatz). Weiter sind ebenfalls eigene Kajaks vorhanden und auch Waldwanderwege.
Für nähere Informationen zu dieser Region oder Fragen zu den Unterkünften: Anruf oder Mail genügt!
Oropendola Costa Rica Rundreise: Finca Eddy Serrano
30. Januar 2012 - Stephan MartensUnsere naturkundliche Oropendola Costa Rica Rundreise geht leider dem Ende entgegen. Wir sind nun auf der Finca Eddy Serrano angekommen. Hier und da wird diese Herberge auf 2.650 m über dem Meeresspiegel auch als “Mirador de Quetzales” geführt. Das trifft den Nagel dann auch auf den Kopf, denn hier gibt es die besten Beobachtungsmöglichkeiten weltweit für den Göttervogel der Mayas: den Quetzal aus der Trogonfamilie.
Über den Cerro de la Muerte kommend und dem mit 3.500 m höchsten Pass der Panamerikaner erreichen wir gegen mittleren Nachmittag diesen Märchenwald. Nach kurzem Luftholen und Orientieren unternehmen wir eine 2-stündige Wanderung im Nebelwald des Talamanca-Gebirges Costa Ricas. Überall wachsen Flechten, Moose, Bromelien und Orchideen in den urigen, knorrigen Bäumen. Zu 80 % bestehen diese aus Eichenarten, aber auch aus Lorbeer, den wichtigsten Futterpflanzen der Quetzale. Die Blütenpracht ist jetzt im Januar besonders üppig: Fuchsien, Begonien, viele Korbblütler, epiphytisch wachsende Orchideen und Bromelien sowie Lianenarten zeigen aber nicht immer auffälligen, angezüchteten Riesenwuchs, sondern ihre Schönheiten liegen im Detail. Ein einziger Ast einer Eiche ist hier im Nebelwald von Costa Rica ein ganzer Botanischer Garten für sich.
Schon bei diesem Rundgang haben wir das Glück, ein Pärchen Quetzale aus weniger als 10 m Entfernung bei der Nahrungaufnahme zu beobachten. Das Männchen ist besonders farbenfroh und wohl einer der schönsten Vögel der Welt und rund Taubengroß. Sie nisten in alten Spechthölen und ernähren sich von avokadoähnlichen Früchten der Lorbeerbäume und Insekten sowie auch kleinen Echsen.
Den Abend verbringen wir in dieser empfindlich kalten Höhe am knisternden Kaminfeuer des gemütlichen Saloons der Finca Eddy Serrano bei einem Tee con Ron und einigen Imperiales, dem Hausbier Costa Ricas. Sehr früh morgens starten wir zu der eigenlichen Quetzalexpedition: Mit Ferngläsern und festem Schuhwerk ausgerüstet stapfen wir fröstelnd hinter unserem lokalen Guide her. Er versucht von Zeit zu Zeit, mit Pfeifrufen den Göttervogel zu locken oder durch seinen Antwortruf zu orten. Das gelingt dann auch nach knapp dreiviertelstündiger Suche und wir staunen nochmals über diesen Vogel hier in der klaren Morgensonne. Im weiteren Verlauf sichteten wir auch noch Guane, Kolibriarten, Tangaren und viele weitere Vertreter der Ordnung der Sperlingsvögel.
Birding macht hungrig und so kehren wir gegen 8.30 Uhr zu unserer Herberge zurück um origial costaricanisch mit Gallo Pinto (gebratener Reis, schwarze Bohnen und Kräuter) und frischen Früchten zu frühstücken. Unsere Costa Rica Rundreise setzen wir dannach fort und reisen Richtung Alajuela ins Zentraltal zu unserer letzten Unterkunft, das B&B Vista Linda Montaña.
Lagarta Lodge an der Pazifikküste von Costa Rica
24. Januar 2012 - Stefanie LangeDie Lagarta Lodge ist ein kleines, familiäres Hotel unter Schweizer Leitung mit viel Ambiente. Es liegt auf einem Felsen hoch über dem Pazifik mit einem großartigen Blick auf die Strände, die Flussmündung und das 35 Hektar große, hoteleigene Naturschutzgebiet. Zum Sandstrand von Pelada sind es rund 15 Minuten zu Fuß. Die Lodge ist terrassenförmig angelegt und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Es gibt ein beliebtes Restaurant, eine Sunset Bar und ein von Palmen gesäumtes Schwimmbad.
Der Eingang zum privaten Naturschutzgebiet mit Wanderwegen und Tierbeobachtungsmöglichkeiten befindet sich direkt beim Hotel. Weitere Ausflugsmöglichkeiten, die man zu Fuß erreicht: Vogelbeobachtungstour mit Elektroboot, Kajak und Reiten. Die Lodge verfügt über große Zimmer mit Dusche, WC, Deckenventilator, Balkon oder Terrasse, direkter oder seitlicher Meersicht. Die Standard Zimmer sind liebevoll eingerichtet und spiegeln das warme Ambiente der Lodge wieder. Es ist ein tropisches Paradies für Naturliebhaber, Ruhesuchende, Genießer, Fotografen und Gäste, die Costa Rica abseits der üblichen Touristenpfade entdecken wollen.
Preise gibt es bei uns auf Anfrage.
Vogelbeobachtungen in Costa Rica an der Playa Soley
23. Januar 2012 - Stephan MartensUnsere naturkundliche Costa Rica Rundreise (Oropendola Reise) führte uns einmal mehr in eine der interessantesten Regionen dieses außergewöhnlichen Landes: Die Pazifikküste direkt an der Grenze Nicaraguas.
Hier trifft der ungewöhnlich artenreiche mittelamerikanische Trockenwald auf den Stillen Ozean. Nach einem perfekten Badetag am Ende einer rund 15 km ins Meer ragenden Halbinsel, genauer an der Playa Rajada, besuchten wir die Playa Soley. Eine ruhige halbrunde, rund 4 km lange Bucht mit schönem, aber grauen Sand und meist trübem Wasser. Aber im Gegensatz zur kristallklaren Playa Rajada waren wir hier ja auf der “Jagd ” nach Vögeln und Wildleben.
Zunächst wanderten wir einen Weg genau an der Trennlinie zweier Lebensräume: Zwischen Strand- Trockenhabitat bestehend aus Akazienarten, Tamarinden, Säulenkakteen und Pinguinbromelien sowie nur wenige Meter daneben dem Mangrovenwald mit Schwarzer und Roter Mangrove und seinem undurchdringlichen Gewirr aus Stelz- und Luftwurzeln. In den schlammigen Kanälen sichteten wir verschiede, teilweise ungewöhnlich farbenfrohe Krabben. Auch an Land und bis in den trockenen Teil des Waldes zogen sich die zahlreichen bis Kaninchenbau großen Wohnhöhlen der Landkrabben. Sie gehen in ihrem Leben nur noch für das Laichgeschäft ins Meer zurück.
Jetzt bei Niedrigwasser waren viele Vogelarten im Schlick auf Futtersuche und hier, an der Grenze dieser beider Lebensräume, beobachteten wir dann innerhalb unseres nur rund einstündigen Trips verschiedene Sittiche und Amazonen, Dohlengrackeln und Riefenschnabelanis, Langschwanzhäher und Karakara als Vertreter der Trockenzone und (um nur einige Beispielarten zu nennen) Weißen Ibis, Schmuckreiher, Silberreiher, Blaureiher, Grünreiher, drei Eisvogelarten, Jabirustörche, Schlangenhalsvogel und Kormoran, Brauner Pelikan, Seeschwalben und dann an dem flachen Meeresstrand also schon wieder raus aus den Mangroven noch die ganze Palette an Watvögeln wie Regenbrachvogel, Amerikanischer Austernfischer oder Strandläufer. Und hoch am Himmel gaukelten die Fregattvögel, welche sogar hier ganz in der Nähe auf der Isla Bolanos brüten. Unser Hauptaugenmerk galt dann nach dem Beobachtungsgang auf der Seeseite aber dem perfekten Sonnenuntergang!
Vulkan Turrialba in Costa Rica
18. Januar 2012 - Stefanie LangeSeit mehr als zwei Jahren zeigt der Vulkan Turrialba, der sich etwa 65 km östlich von San José befindet, gesteigerte Aktivitäten. Dies zeigt sich hauptsächlich in Fumarolen und Gasausstößen.
Letztes Wochenende haben Aschewolken die lokalen Behörden dazu gebracht, den orangen Alarm um den Krater auszulösen. Der Nationalpark wurde vorerst geschlossen. Zwei Tage später hörten die Ascheausstöße wieder auf und der Vulkan kehrte zu seinem ursprünglichen “Verhalten” zurück.
Derzeit bleibt der Nationalpark aber noch geschlossen, auch wenn der Alarm wieder ausgesetzt wurde. Das Volcanic Observatory Institure von Costa Rica Ovsicori (www.ovsicori.una.ac.cr) behält den Vulkan Turrialba ständig im Auge und gibt umgehend neue Warnungen raus, sollte dies nötig werden.
Unsere Partner in Costa Rica schenken den Warnungen große Bedeutungen und wir halten Sie über den Stand auf dem Laufenden. Sollten Sie einen Besuch in den Nationalpark geplant haben, wird dieser derzeit nicht möglich sein, alle anderen Ausflüge können jedoch wie gewohnt stattfinden und es gibt keinen Grund zur Sorge.
Costa Rica Reise: Ameisen – Die Herren des Regenwaldes
18. Januar 2012 - Stephan MartensIn diesen Tagen bin ich wieder mit einer Gruppe in Costa Rica unterwegs. Im Rahmen unserer Oropendola Costa Rica Reise besuchen wir ganz im Süden des Landes, an der Grenze zu Panama, das Mazanillo Tierschutzgebiet. Hier an der Karibik Costa Ricas fallen die vielen Ameisenarten im Tieflanddschungel besonders ins Auge und jedem Besucher wird klar: Die Ameisen sind die wahren Herrscher des Regenwaldes. Nicht etwa der Jaguar, der Tapir oder die vielen Vögel.
Mehrere Tausend Arten von Ameisen in Costa Rica
Die Ameisen kommen hier in mehreren Tausend Arten vor und machen 80 % der tierischen Biomasse aus. Auf dem kurzen Video sehen wir Blattschneiderameisen, die gerade einen blühenden Bittermandelbaum plündern. Mit diesem Pflanzenmaterial legen sie unterirdische, bis zu 10 m tiefe Gärten mit Pilzkulturen an. Von denen ernähren sie sich dann. In ihrem Bau herrschen ständig gleichmäßige 24 Grad und er wird von einem ausgeklügelten Belüftungssystem durchzogen. Die auf ihrem Jungfernflug vor vielen Jahren befruchtete Königin des eine Oberfläche von rund 100 qm einnehmenden Baues ist zu einer flügel- und beinlosen Eierlegemaschine geworden. Alle zwei Sekunden legt sie Eines! Je nach Art des Futters entwickeln sich aus diesen Eiern nun unfruchtbare verkümmerte Weibchen, oder auch fortpflanzungsfähige Tiere. Nämlich Drohnen oder Jungköniginnen. Die verkümmerten Weibchen dienen als Arbeiterinnen dem Staat.
Aufgaben der unterschiedlichen Ameisen
Es gibt Individuen für das Blattschneiden, für den Transport, für den Schutz des Transportes, für die gärtnerischen Arbeiten im Bau oder für die Aufzucht der Jungen. Als einzelnes Individuum sind Ameisen wohl nicht sonderlich intelligent, aber als Staat funktionieren sie dermaßen perfekt, dass sie wohl selbst uns Menschen überlegen sind und uns auf der Erde sicher überleben werden. Auf unserer Costa Rica Reise kann man sie hautnah erleben.
Feedback – Oropendola Reise im November 2011
30. Dezember 2011 - Stephan MartensLiebes Team von napur tours!
Ich möchte die Zeit “zwischen den Jahren” nutzen, um Ihnen noch einmal DANKE zu sagen für die schönen Tage, die wir in Costa Rica verbringen konnten. Stefan Martens, unser Guide, bemühte sich mit viel Einfühlungsvermögen, uns die vielen Naturschönheiten des Landes zu vermitteln.Wir übernachteten in vielen verschiedenen Fincas, die alle ihren eigenen Charme hatten. Jede für sich war etwas Besonderes.
Karibikküste
Wir konnten viele Tiere entdecken und beobachten. Gyula, der Dschungelführer hatte uns sehr viel über den Regenwald erzählt und gezeigt. Diese Wanderung war sehr lehrreich und wir lernten, einen kleinen Blick für die vielen “unsichtbaren” Pflanzen und Tiere des Waldes zu bekommen. Da es dort auch giftige Tiere gibt, ist natürlich Vorsicht geboten, aber bei einer Führung muß man nicht ängstlich sein.
Pazifikküste
Wir machten sehr interessante Wanderungen, auch am Strand und den Klippen entlang. Es gab viele Möglichkeiten, im Meer zu baden. Etwas besonderes war, daß wir in der Schildkrötenaufzuchtstation frisch geschlüpfte Schildkröten erleben konnten. Sie wurden gezählt, gewogen und wird durften dabei sein, als sie das Meer entlassen wurden.
Die Mahlzeiten in den einheimischen Restaurants des Landes waren sehr lecker.
“Krabbelgetier” in den Tropen
6. Dezember 2011 - Stephan MartensDas Schlusswort eines lieben Mitreisenden (Wolfgang L. aus P.
) auf meiner letzten Oropendola-Rundreise durch Costa Rica im November 2011 war: “Das Land hat uns wunderbar gefallen; am Meisten beeindruckt aber das ganze Krabbelgetier.”
Dieses Fazit möchte ich zum Anlass nehmen, ein wenig Licht in das “Gekrabbel” zu bringen. Auch um die Ängste ein wenig zu dämpfen. Denn es gibt nicht wenige Tropeninteressierte, die wegen dieses Respektes vor kleinen Tierchen manchmal sogar ganz auf solche Reisen verzichten. Ich beziehe diese Angaben und Erfahrungen auf das Land Costa Rica in Mittelamerika.
Zunächst Allgemeines
Aus Mitteleuropa sind wir es natürlich nicht gewohnt, dass Ameisen und Termiten, Falter und Spinnen, Schaben oder Skorpione oder gar Giftschlangen sich in unsere unmittelbare Nähe wagen oder schon mal auch unsere Unterkünfte besuchen. Zum Ersten werden sie bei uns nicht so groß, treten nicht in großen Mengen auf und zum Zweiten sind unsere Behausungen sehr dicht. In Costa Rica ist das anders. Hier sind alle Häuser leichter gebaut. Was nicht heißt, nicht “Insektendicht”. Und das wesentliche Leben der Menschen spielt sich draußen ab oder unter der Terrasse. Auch Abends wird lange im Freien gesessen und das Licht lockt dann Besucher. Sicher ist das gewöhnungsbedürftig, sollte aber keine Ängste bereiten. Denn was da kommt, ist zu 99,9 % ungefährlich. Viele finden es auch eher faszinierend. Nun gut, ich kann es verstehen, dass nicht jeder Reisende wie ich oder einige sehr Interessierte direkt jedes Exemplar zu bestimmen versuchen oder ablichten möchten. Im Nachfolgenden also jeweils einige Bemerkungen zu den einzelnen Gruppen des “Krabbelgetiers”.
Spinnen
In Costa Rica fallen besonders Spinnen aus der Familie der Radnetzspinnen auf. Sie dringen jedoch nur selten in die Räume ein, sondern bauen da ihre schönen Netzte, wo es auch was zu fangen gibt. Also im Wald oder Garten. Vogelspinnen gibt’s in vielen Arten. Mir ist es, obwohl ich ja extra Ausschau halte, um welche zu entdecken, noch nicht öfter als 3-4 x in 18 Jahren Costa Rica gelungen sie zu sehen. Ihre Giftigkeit wird maßlos übertrieben. Sie liegt wohl eher im Bereich eines Wespenstiches. Geißelspinnen, welche so ein wenig schon an Skorpione erinnern, verirren sich zuweilen in die Behausungen. Sie sind allerdings völlig harmlos und haben weder Giftdrüsen noch Abwehrsekrete.
White-Water Rafting in Sarapiqui
25. Oktober 2011 - Stefanie LangeEine der großartigen Aktivitäten, die man in Sarapiqui unternehmen kann, ist ein White-Water Rafting auf dem Sarapiqui Fluss.
Wir sind dazu zur Lodge Pozo Azul gefahren, einer schönen Ökolodge, die alle 5 Blätter des Nachhaltigen Tourismus hat vom ICT. Man kann hier viele Erlebnistouren unternehmen. Wir hatten uns für das Rafting entschieden. Zu viert im Boot mit einem Guide ging es ca. 1,5 Stunden den Fluss entlang bei Stromschnellen der Stärke 2 – 3. Unterwegs haben wir ein kleines Picknick gemacht mit frischer Melone und Ananas. An dieser Stelle konnten wir auch an einer Stelle aus ca. 3 Metern Höhe in den Fluss springen, uns ein wenig treiben lassen und wurden dann von unserem Guide wieder rausgefischt. Ein super Erlebnis!


