Artikel-Schlagworte: „Semuc Champey“

Buchtipp Januar 2011

31. Dezember 2010 - Stephan Martens

Farbatlas Südamerika: Landschaften und Vegetation

Paul Seibert; Verlag Ulmer

“Südamerika stellt einen äußerst vielseitigen Lebensraum dar. Seine Ausdehnung reicht von den tropischen bis zu den subantarktischen Zonen und von den Meeresküsten bis in gletscherbedeckte Gebirgslagen. Dieses Buch gibt einen Überblick über alle wichtigen Landschaften und ihre Vegetation. Die Vegetationstypen, ihre floristische Zusammensetzung und Struktur werden ebenso behandelt wie die Lebensformen der Pflanzen, die den sehr unterschiedlichen Umweltbedingungen angepasst sind. Die Landnutzung bezogen auf die verschiedenen Landschaften, wird von der vorkolonialen Zeit bis heute beschrieben.

Karten und Schaubilder ermöglichen dem Leser die räumliche Zuordnung der Landschafts- und Vegetationsregionen und bietet  einen  Einblick in ihre Eigenarten und ihre Schönheit.”

Dieses Buch ist eines meiner am häufigsten genutzten Bücher geworden. Immer, wenn  ich eine neue Region Süd- oder Mittelamerikas besuche, lese ich mir den entsprechenden  Teil durch und bin dann so vorab gut informiert darüber, welche Landschaften mich dort  erwarten.

Mit auf die Reise braucht dieses Buch nicht; es ist kein Bestimmungsbuch. Sehr  zu  empfehlen für alle Reisenden, die sich über das gewöhnliche Mass hinaus für  Landschaftsökologie interessieren!

Das Bild links entstand während meiner Erkundungstour in Guatemala im Februar 2010  und zeigt einen Wasserfall im Park Semuc Champey. Kalksinterterrassen im Regenwald!

Reisebericht Guatemala – Mundo Maya

9. April 2010 - Stephan Martens

Im Juni 2009 begab ich mich auf meine erste Guatemala Reise, um vom Land einen ersten Eindruck zu bekommen. Im Februr 2010 kehrte ich dorthin zurück, um mir noch einige Landesteile anzusehen, die ich bei meinem vorherigen Besuch nicht erreicht hatte.

Gestartet bin ich in Guatemala-Stadt oder La Capital, wie die Guatemalteken sagen. Sie ist keine Schönheit: unübersichtlich, laut und stinkend. Es macht so gar keinen Spaß, hier selbst Auto zu fahren und sich zurecht finden zu müssen. Aber es ist eben schon viel mehr das echte Lateinamerika als man es beispielsweise in Costa Rica findet.

Mit dem Mietwagen bin ich zuerst nach Antigua gefahren, der alten Hauptstadt mit viele erhaltenen Kolonialbauten, Restaurants und schönen Hotels, von denen viele in Klöstern oder ehemaligen Klöstern untergebracht sind. Die Straßen sind mit Kopfstein gepflastert und die sehr angenehme Kleinstadt auf rund 1.600 m Höhe wird von mehreren Vulkanen überragt.

Weiter führte mich meine Reise zum mir bereits bekannten und von Antigua rund 150 km entfernten Atitlan See. Auf dem Weg besichtigte ich die Ruinen von Iximche, eine Mayafestung aus der Spätklassik. Sie wurde also erst kurz vor Ankunft der Spanier errichtet und ist beeindruckend und in einmalig schöner Landschaft gelegen. Ich war der einzige Besucher!

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