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Reisebericht Andalusien

8. Mai 2010 - Stefanie Lange

Wunderschönes Andalusien – immer eine Reise Wert!

Dieses Mal bin ich unsere Rundreise “Wandererlebnis – Naturschätze im Westen Andalusiens” ein wenig abgefahren, damit Sie zukünftig von Erfahrungen aus erster Hand profitieren können.

Gestartet bin ich in Malaga. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren herausgeputzt. Das historische Viertel lädt zum Bummeln ein und es macht Spaß, durch die vielen kleinen Gassen zu schlendern. Die Alcazaba von Malaga, eine maurische Festung aus dem 11. Jahrhundert, ist ebenfalls einen Besuch wert. Nach dem Aufstieg wird man mit einem wunderbaren Blick über die Stadt und Küste belohnt.

Meine zweite Station war die Stadt Ronda – definitiv ein Höhepunkt auf einer Andalusienreise. Auch hier finden sich maurische Spuren wie die “Arabischen Bäder” oder die “Alte Brücke”. Es lohnt sich eine Wanderung ins Tal, um die “Neue Brücke” mit etwas Abstand und einen wunderbaren Blick auf die Schlucht zu genießen.

Des Weiteren ist Ronda ein wichtiger Ort für Stierkampf-Liebhaber. Die Arena zählt zu den ältesten in ganz Spanien.

Wenn man nach Andalusien fährt, sollte man auch ein wenig am Meer verweilen. Das Ziel, wie auch auf unserer Rundreise, war das kleine Fischerdorf Zahara de los Atunes. Übersichtlich, klein und verschlafen wirkt es und strahlt eine angenehme Ruhe aus, bei der man die Seele baumeln lassen kann. Der breite Sandstrand lädt zu einem ausgedehnten Spaziergang ein. Auch gut essen kann man in einem der vielen kleinen Restaurants.

Weiter entlang der Küste bin ich anschließend nach Cádiz gefahren. Alt- und Neustadt stehen in großem Kontrast zueinander in dieser Stadt, die sich auf einer Landzunge in den Golf von Cádiz erstreckt. Ein Bummel durch die Altstadt oder entlang des Kais bieten sich hier an. Für einen Strandaufenthalt würde ich die Stadt allerdings nicht wählen. Nach dem Stadtbummel ging die Reise weiter nach Jerez de la Frontera, der Heimat des weltbekannten Sherry. Hier habe ich auch die besten Tapas während meiner gesamten Reise gegessen. Es war ein Tipp im Reiseführer, der sich unbedingt gelohnt hat. Die Bar Juanito war recht versteckt, die Tapas dafür außergewöhnlich und lecker, ebenso der Wein.

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Reisebericht: Mietwagentour Nordchile

7. April 2010 - Stefanie Lange

Zur Erkundung des Nordens von Chile hatten wir uns für eine Mietwagentour entschieden. Da wir von Peru kamen, mussten wir zunächst die Grenze passieren. Als Individual-Tourist ist das schon ein wenig befremdlich, aber es lief problemlos. Wir hatten uns in Peru vor der Grenze eine Art Taxi genommen. Das fuhr uns bis zum Grenzposten. Dort standen zwei Tische, die denen im Biergarten ähnelten. Dort mussten wir unser gesamtes Gepäck ausladen. Die Grenzer waren recht grob im Umgang mit unseren Sachen und machten eher einen unfreundlichen Eindruck. Vielleicht lag es an der Einöde und der brennenden Sonne, in der sie den ganzen Tag aushalten mussten.

Ausblick auf Arica

Ausblick auf Arica

Später erreichten wir schließlich mit unserem Taxi Arica. Auf Chile hatten wir uns schon die ganze Zeit sehr gefreut. Wir machten das Hotel ausfindig, wo wir unseren Mietwagen abholen konnten und erkundeten dann erst mal in Ruhe die kleine Stadt. Wir haben uns leicht zurecht gefunden, alles wirkte sehr offen und freundlich. Wie in so vielen Orten stand auf dem Berg am Stadtrand eine Christusstatue. Wir fuhren also hinauf, um uns ein Bild von oben zu machen und hatten einen guten Blick über Arica und aufs offene Meer.

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