Artikel-Schlagworte: „Vulkanausbruch“

Vulkan Turrialba in Costa Rica

18. Januar 2012 - Stefanie Lange

Seit mehr als zwei Jahren zeigt der Vulkan Turrialba, der sich etwa 65 km östlich von San José befindet, gesteigerte Aktivitäten. Dies zeigt sich hauptsächlich in Fumarolen und Gasausstößen.

Letztes Wochenende haben Aschewolken die lokalen Behörden dazu gebracht, den orangen Alarm um den Krater auszulösen. Der Nationalpark wurde vorerst geschlossen. Zwei Tage später hörten die Ascheausstöße wieder auf und der Vulkan kehrte zu seinem ursprünglichen “Verhalten” zurück.

Derzeit bleibt der Nationalpark aber noch geschlossen, auch wenn der Alarm wieder ausgesetzt wurde. Das Volcanic Observatory Institure von Costa Rica Ovsicori (www.ovsicori.una.ac.cr) behält den Vulkan Turrialba ständig im Auge und gibt umgehend neue Warnungen raus, sollte dies nötig werden.

Unsere Partner in Costa Rica schenken den Warnungen große Bedeutungen und wir halten Sie über den Stand auf dem Laufenden. Sollten Sie einen Besuch in den Nationalpark geplant haben, wird dieser derzeit nicht möglich sein, alle anderen Ausflüge können jedoch wie gewohnt stattfinden und es gibt keinen Grund zur Sorge.

Chaitén – wie der Phönix aus der Asche

11. Juni 2011 - Stefanie Lange

Vulkan Chaitén in Chile

Es gibt Daten, die man niemals vergisst. Für die Menschen von Chaitén war das der 2. Mai 2008 mit dem Ausbruch des Chaitén Vulkans. Die Stadt war bereits zu einem jungen, blühenden Zentrum mit vielen  Entwicklungen in dieser Region geworden und wurde auf einen Schlag zur Geisterstadt. Resistent und ungeschwächt blieben einige Dorfbewohner im Ort und haben sich nun dazu entschieden, den Tourismus in ihren Fokus zu stellen, um sich eine besser Zukunft aufzubauen. Es klingt paradox, aber dank dieser Naturkatastrophe gibt es nun ein internationales touristisches Interesse und die Nachfrage nach den Attraktionen von Chaitén hat stetig zugenommen.

Im Dezember 2010 haben die Behörden entschieden, dass Bewohner in einige Stadtteile von Alt-Chaitén zurückkehren dürfen. Erst im März – also knapp drei Jahre nach der Katastrophe – wurden Strom und Zugang zu Frischwasser in einigen Stadtteilen erneut installiert. Nach und nach kommen die Einwohner, die hier seit Generationen gelebt haben, wieder zurück zu ihren Häusern und finden sie erst einmal zerstört vor.

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Guatemala ergreift Maßnahmen zur Eindämmung der Naturereignisse

1. Juni 2010 - Stefanie Lange

Vulkan Pacaya bei Guatemala StadtNach dem Ausbruch des Vulkans Pacaya und nach dem Tropensturm Agatha, informiert das Tourismusinstitut von Guatemala (INGUAT) über die aktuelle Situation im Land. Kein Tourist ist durch die Naturphänomene zu Schaden gekommen.

Laut der Klimabehörde (INSIVUMEH), hat sich der Ausbruch des Vulkans Pacaya auf leichte Explosionen abgeschwächt. Jedoch werden die Bewohner im Umkreis weiterhin evakuiert und die vulkanischen Aktivitäten kontinuierlich beobachtet.

Was den Tropensturm Agatha betrifft, der einzelne Regengüsse verursachte, wodurch die Wasserpegel einiger Flüsse anstiegen und die Ufer wichtiger Kommunikationswege des Landes unterspült wurden, meldete dasselbe Institut, dass sich die Situation entschärft hätte und sich weiterhin überall im Land abschwächen werde. Mit geduldiger Koordination der öffentlichen wie auch privaten Körperschaften, werden sich die Verbindungswege zu Lande innerhalb der nächsten Tage normalisieren, insbesondere in den Gebieten Sololá, Sacatepéquez, Totonicapán, Quetzaltenango, Escuintla sowie in einigen Regionen um die Stadt Guatemala.

Je nach klimatischen Bedingungen, die eine Säuberung der vom Vulkan betroffenen Landebahn zulassen, ist die Öffnung des Internationalen Flughafens La Aurora in der Stadt Guatemala für Mittwoch, den 2. Juni 2010, vorhergesehen.

INGUAT startete zusätzlich zum stetigen Monitoring, im Rahmen des nationalen Programms zur Unterstützung der Touristen (ASISTUR), den Plan “Plan de Seguridad y Asistencia”. Dabei informiert das Call Center 1500, 24 Stunden am Tag und beantwortet dringende Fragen der Touristen. Dieser Plan ist eine der aufeinander abgestimmten Aktionen des CONRED (Secretaría Ejecutiva de la Coordinadora Nacional para la Reducción de Desastres), die als Körperschaft, im Auftrag der Regierung, Aktivitäten in Notfallsituationen koordiniert.

Vulkanausbruch auf Island

7. April 2010 - Stefanie Lange

Seit dem Vulkanausbruch zwischen den Gletschern Eyjafjallajökull und Mýrdalsjökull auf Island hat sich inzwischen ein regelrechter Vulkantourismus entwickelt. Dem Zuschauer bieten sich einzigartige Bilder dieses Naturschauspiels.

Nehmen Sie teil an einem einmaligen Vulkan-Abenteuer! Wir arrangieren für Sie eine Super-Jeep-Tour so nah wie möglich an den aktiven Vulkan. Ein deutschsprachiger Driver-Guide klärt Sie bereits auf der Fahrt über die geologische und vulkanische Entwicklung Islands auf. Er ist auch 4×4 Experte und bringt Sie auf sicherem Weg und unter Beachtung der Wetterlage sowie der örtlichen Vorschriften zu einem Spektakel aus Feuer und Eis. Der Weg zum Vulkan kann nur in diesem speziell umgebauten Fahrzeug bewältigt werden, da eventuell sogar ein Gletscher überquert werden muss. Die glühend rote Lava ist am besten sichtbar in der Dämmerung. Daher beginnt die Tour um 14:00 Uhr von Reykjavík.

Preis pro Person beträgt 285,- Euro.

Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage.